OpenWeather MFI Tester
Diese Demo berechnet den Mähbarkeitsindex (MFI) regelmäßig (etwa alle 15 Minuten) aus der kostenfreien OpenWeather API für den Standort Hameln. Sie zeigt als Praxisbeispiel, wie sich die OpenWeather Free-Tier-API als Datenquelle an die MFI API anbinden lässt – inklusive der Frage, welche Checks mit den frei verfügbaren Wetterdaten möglich sind.
Aktueller Mähbarkeitsindex für Hameln
Beispielhaft berechneter Mähbarkeitsindex (MFI) aus den aktuellen Wetterdaten der kostenfreien OpenWeather API. Dieses MFI Praxisbeispiel wird täglich automatisch im 15 Minuten Rhythmus zwischen 05:00 Uhr und 22:00 Uhr erzeugt.
Temperatur-Check
45 / 100Bodentemperatur-Check
Die kostenfreie OpenWeather API liefert keinen Bodentemperaturwert, weshalb dieser Check automatisch übersprungen wurde. Der Gesamt-Indexwert bleibt davon unberührt – sobald entsprechende Daten vorliegen, fließt der Check automatisch in die Berechnung ein.
Regen-Check
100 / 100Wind-Check
93 / 100Luftfeuchtigkeits-Check
100 / 100An die MFI API gesendete Wetterdaten
Diese Werte stammen aus der kostenfreien OpenWeather API und wurden für die Berechnung an die MFI API übergeben:
| Feld | Wert |
|---|---|
| Lufttemperatur (°C) | 32.9 |
| Niederschlagsrate (mm/h) | 0 |
| Niederschlag letzte Stunde (mm) | 0 |
| Luftfeuchtigkeit (%) | 48 |
| Windgeschwindigkeit (km/h) | 6.4 |
| Windböen (km/h) | 14.1 |
Wie der OpenWeather MFI Tester arbeitet
Der Tester verbindet die kostenfreie OpenWeather API mit der MFI API in drei Schritten: Wetterdaten abrufen, an die MFI API senden, Ergebnis anzeigen. So wird sichtbar, welche Bewertung sich allein aus frei verfügbaren Wetterdaten ergibt.
1. Wetterdaten abrufen
Alle 15 Minuten (zwischen 5-22 Uhr) ruft ein Cronjob die OpenWeather Current Weather API (/data/2.5/weather) für den Standort Hameln ab.
2. MFI API aufrufen
Die aufbereiteten Wetterwerte werden per cURL an die MFI API übergeben. Die API berechnet daraus den Gesamt-Indexwert, den Gesamt-Status und die einzelnen Check-Ergebnisse.
3. Ergebnis anzeigen
Eingangs- und Ausgabedaten werden gespeichert und auf dieser Seite in der ausgegeben.
OpenWeather an die MFI API anbinden
Die Anbindung besteht aus zwei HTTP-Aufrufen: Zuerst werden die Wetterdaten von OpenWeather abgerufen, dann an die MFI API gesendet. Dazwischen liegt ein Feld-Mapping, das die OpenWeather-Antwort in die Eingangsfelder des MFI übersetzt.
1. OpenWeather-Request
Der Abruf erfolgt per GET an den Current-Weather-Endpoint. Längen- und Breitengrad bestimmen den Standort, units=metric liefert Temperatur in Grad Celsius und Wind in Meter pro Sekunde.
2. Feld-Mapping OpenWeather → MFI
Die OpenWeather-Antwort wird auf die MFI-Eingangsfelder abgebildet. Zwei Umrechnungen sind dabei zentral: Die Windgeschwindigkeit wird von Meter pro Sekunde in Kilometer pro Stunde umgerechnet (Faktor 3,6), und die Niederschlagsrate wird aus dem Regenwert der letzten Stunde abgeleitet.
| OpenWeather-Feld | MFI-Eingangsfeld | Umrechnung |
|---|---|---|
main.temp |
temperature |
direkt (°C) |
rain.1h |
precipitation_rate |
abgeleitet; fehlt der Wert → 0 |
rain.1h |
rain_1h |
direkt (mm); fehlt → 0 |
main.humidity |
humidity |
direkt (%) |
wind.speed |
wind_speed |
× 3,6 (m/s → km/h) |
wind.gust |
wind_gusts |
× 3,6 (m/s → km/h) |
Hinweis: Da die Current Weather API keine echte Niederschlagsrate liefert, dient der
Regenwert der letzten Stunde als Näherung. Das Pflichtfeld precipitation_rate
wird so immer befüllt, auch bei trockenem Wetter (Wert 0).
3. Aufruf der MFI API
Die gemappten Werte werden als JSON per HTTP POST an die MFI API gesendet. Die Authentifizierung erfolgt über einen Bearer-Token im Authorization-Header.
Die API antwortet mit dem Gesamt-Indexwert, dem Gesamt-Status und den einzelnen Check-Ergebnissen. Felder, die OpenWeather nicht liefert, werden in der Antwort als fehlend markiert und die betroffenen Checks übersprungen.
Eine ausführliche Beschreibung aller Eingangsfelder, Endpunkte und Statuscodes findest du in der MFI Dokumentation.
Mehr Informationen zu den verschiedenen OpenWeather Schnittstellen findest du auf der OpenWeather-Infoseite zum MFI.
Was die kostenfreie OpenWeather API liefert – und was nicht
Die kostenfreie Current Weather API von OpenWeather deckt Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und den Niederschlag der letzten Stunde ab. Sie ist ohne hinterlegte Kreditkarte nutzbar. Für eine vollständige MFI-Berechnung fehlen jedoch einige spezialisierte Werte – entsprechend werden Teile der Bewertung automatisch übersprungen.
Verfügbar im Free-Tier
- Lufttemperatur
- Luftfeuchtigkeit
- Windgeschwindigkeit und Windböen
- Niederschlag der letzten Stunde
Nicht enthalten
- Bodentemperatur und Bodenfeuchte
- Sonneneinstrahlung
- Taupunkt
- Langfristige Niederschlagshistorie (12 h, 24 h, 14 Tage)
- Minimaltemperaturen für die Frosterkennung
Dadurch arbeitet der MFI in dieser Demo mit reduzierter Datenkonfidenz. Der Bodentemperatur-Check wird mangels Bodendaten übersprungen, der Regen-Check bewertet ausschließlich die aktuelle Niederschlagsrate. Dieses Verhalten ist gewollt und zeigt transparent, wie der MFI mit unvollständigen Datenquellen umgeht.
Was bedeutet die Datenqualität?
Die Datenqualität beschreibt, auf wie vollständiger Datenbasis der MFI insgesamt berechnet wurde. Sie kennt drei Stufen und sinkt, je mehr der möglichen Eingangsfelder fehlen.
| Stufe | Bedeutung |
|---|---|
full |
Alle relevanten Eingangsfelder vorhanden, höchste Aussagekraft. |
partial |
Einzelne Felder fehlen, einige Teilauswertungen entfallen. |
minimal |
Nur Basiswerte vorhanden – wie bei der kostenfreien OpenWeather API. |
Davon zu unterscheiden ist die Datenkonfidenz einzelner Checks: Jeder ausgeführte Check (z. B. Regen-Check oder Luftfeuchtigkeits-Check) bewertet zusätzlich für sich, wie vollständig seine Eingangsdaten waren (high, medium oder low).
Reicht das kostenfreie Call-Budget?
Ja. Bei einem Abruf alle 15 Minuten entstehen rund 96 API-Calls pro Tag. Die kostenfreie OpenWeather Current Weather API erlaubt deutlich mehr, sodass der Tester dauerhaft im kostenfreien Rahmen bleibt.
Weitere MFI-Felder selbst aggregieren
Die kostenfreie OpenWeather API liefert pro Abruf nur eine Momentaufnahme. Längere Zeitfenster wie Regenmengen über 24 Stunden lassen sich jedoch selbst erzeugen – durch kontinuierliche Speicherung der Abrufe und nachträgliche Aggregation aus der eigenen Historie. So entstehen aus dem Free-Tier zusätzliche MFI-Eingangsfelder, ohne kostenpflichtige API.
Hinweis: Diese MFI Demo arbeitet nicht mit aggregierten Datensätzen!
Sie verwendet ausschließlich die Daten, die direkt von der OpenWeather API bereitgestellt werden.
Das Grundprinzip: speichern statt nachfragen
Jeder 15-Minuten-Abruf wird mit Zeitstempel gespeichert. Mit wachsender Datenbasis lassen sich daraus Summen, Minima und Zeitabstände berechnen, die ein einzelner API-Call nicht enthält. Die Aggregation passiert in der eigenen Datenbank, nicht bei OpenWeather.
Welche Felder sich ableiten lassen
| MFI-Feld | Quelle aus der Historie | Aggregation |
|---|---|---|
rain_12h / rain_24h |
rain.1h der letzten Stunden |
MAX je Uhr-Bucket, dann Summe über das Fenster |
rain_14d |
rain.1h der letzten 14 Tage |
Tagessummen bilden, dann aufsummieren |
minutes_since_rain |
letzter Abruf mit rain.1h > 0 |
Minuten seit diesem Zeitpunkt |
min_temp_3h / min_temp_3d / min_temp_14d |
main.temp über das Fenster |
Minimum (MIN) über alle Abrufe im Zeitraum |
Worauf du bei Regendaten achten musst
Der Wert rain.1h bezeichnet den Niederschlag der gesamten letzten
Stunde. Bei einem Abruf alle 15 Minuten überschneiden sich aufeinanderfolgende Werte – sie
dürfen daher nicht einfach addiert werden. Stattdessen wird pro Uhr-Stunde der Höchstwert
genommen und nur diese Stunden-Höchstwerte werden summiert. Das verhindert eine vier- bis
fünffache Überzählung.
Wichtig: Aggregierte Felder sind erst aussagekräftig, sobald genug Historie vorliegt. Ein 24-Stunden-Regenfenster braucht mindestens 24 Stunden Daten, ein 14-Tage-Fenster entsprechend 14 Tage. Bis dahin sollten unvollständige Fenster lieber weggelassen als unvollständig gesendet werden – der MFI überspringt fehlende Felder sauber.
Was sich nicht aggregieren lässt
Felder, die OpenWeather gar nicht erst liefert, lassen sich auch nicht aus der Historie rekonstruieren. Bodentemperatur, Bodenfeuchte, Sonneneinstrahlung und Taupunkt fehlen physikalisch in der Quelle und bleiben übersprungen. Für diese Werte wäre eine andere Datenquelle nötig, etwa eine eigene Wetterstation wie im Praxisbeispiel auf wetter-badmuender.de.
Weiterführende Informationen
OpenWeather API für den MFI
Die Informationsseite erklärt im Detail, wie sich die OpenWeather API als Datenquelle für den Mähbarkeitsindex einsetzen lässt – inklusive der nötigen Felder und der Übergabe an die MFI API.
Zur OpenWeather-Infoseite →Was ist der Mähbarkeitsindex?
Grundlagen, Aufbau und Bewertungslogik des MFI: Wie der Index aus Wetterdaten eine Mäh-Empfehlung ableitet und welche Checks dabei zusammenwirken.
Zur MFI-Grundlagenseite →Praxisbeispiel mit eigener Wetterstation
Auf wetter-badmuender.de wird der MFI aus den Messwerten einer privaten Wetterstation berechnet – mit vollständiger Datenbasis inklusive Bodenfeuchte, Bodentemperatur und Sonneneinstrahlung. Ein direkter Vergleich zur Free-Tier-Demo.
Zum Praxisbeispiel →Häufige Fragen zum OpenWeather MFI Tester
Der Tester verwendet die kostenfreie OpenWeather Current Weather API (/data/2.5/weather). Sie ist ohne hinterlegte Kreditkarte nutzbar und liefert die für eine Basis-MFI-Berechnung nötigen Wetterwerte.
Die kostenfreie OpenWeather API liefert keine Bodentemperatur, Bodenfeuchte, Sonneneinstrahlung oder langfristige Niederschlagshistorie. Checks, denen die nötigen Eingangsdaten fehlen, werden vom MFI automatisch übersprungen und fließen nicht in den Gesamt-Indexwert ein.
Ein Cronjob ruft alle 15 Minuten die OpenWeather API ab und berechnet anschließend über die MFI API den aktuellen Mähbarkeitsindex für den Standort Hameln.
Die One Call API 3.0 erfordert eine hinterlegte Kreditkarte. Für ein frei nachvollziehbares Beispiel nutzt der Tester bewusst die Current Weather API, die ohne Zahlungsmittel auskommt.
Die Demo berechnet den Mähbarkeitsindex für den Standort Hameln in Niedersachsen anhand der dort von OpenWeather bereitgestellten Wetterdaten.
Rasenmähen eingeschränkt empfohlen
Aktuell bestehen leichte bis mäßige Einschränkungen. Prüfe die Details unten in den Check-Begründungen.